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Bauwende
Allianz

Gemeinsam für
zukunftsfähiges Bauen und
soziales Wohnen

Unsere Mission

Die ökologische und
soziale Bauwende

Die ökologische und
soziale Bauwende

Wie bauen wir? Für wen und warum? Diese Fragen sind zu einer Herausforderung für unsere Klimaziele und den gesellschaftlichen Zusammenhalt geworden. Jetzt brauchen wir klare Antworten – und entschlossenes Handeln.

Die Bauwende Allianz arbeitet an einem klimapositiven und sozialgerechten Bau- und Wohnsektor in Deutschland. Dafür mobilisiert und vernetzt sie aktive und zukünftige Transformationsgestalter:innen in einer breiten, missionsorientierten Bewegung. Wir treiben in unseren individuellen Arbeitskontexten und in konkreten gemeinsamen Umsetzungsprojekten die bundesweite ökologische und soziale Bauwende systematisch und mutig voran.

Bauwende Allianz Policy Lab 2025
Die Herausforderung

Die Bau- und Wohnungskrise
sind verbunden

Die ökologischen und sozialen Dimensionen des Bauens werden oft als unvereinbar dargestellt. Eine gesamtheitliche Bauwende versteht diese jedoch als Chance, um Synergien und Lösungen anzustreben, die zugleich klimapositiv, sozialgerecht und wirtschaftlich tragfähig sind.

Der Bau- und Gebäudesektor ist einer der größten Treibhausgasemittenten und Abfallerzeuger weltweit. Allein in Deutschland ist der Bau und Betrieb von Gebäuden für etwa 40% der CO₂-Emissionen1, 55% der Abfallproduktion2 und 40% des Rohstoffverbrauchs verantwortlich3. Ohne ambitionierte Strategien und Umsetzungsprojekte, die eine Transformation des Gebäudesektors bewirken, werden die deutschen Ziele für Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutz unmöglich zu erreichen sein.

 

Wohnen ist heute in Deutschland eine Frage von Wohlstand und Gerechtigkeit - und damit eine Herausforderung für unsere Demokratie. Über 15% der deutschen Haushalte geben mehr als 40% ihres monatlichen Einkommens für die Miete aus.4 Das Kontingent von subventionierten Wohnungen ist in den letzten 15 Jahren von zwei auf ungefähr eine Million zusammengeschrumpft.5 Nur mit neuem politischen Mut und entsprechenden Finanzinstrumenten wird es möglich sein, langfristig bezahlbaren, sicheren und gesunden Wohnraum für alle zu schaffen.

 

Die Baukrise und die Wohnungskrise sind Teil des gleichen Problems. Ganzheitliche Maßnahmen, die zukunftfähiges Bauen und soziales Wohnen zusammen denken, sind notwendig, damit wir beide Herausforderungen dauerhaft lösen können.

1

BBSR (2020): Umweltfußabdruck von Gebäuden in Deutschland. Publikation

2

Statistisches Bundesamt (2022): Abfallbilanz. Publikation

3

Umweltbundesamt (2022): Ressourcennutzung in Deutschland. Publikation

4

Statistisches Bundesamt (2024): Haushalte wendeten 2022 durchschnittlich 27,8 % ihres Einkommens für die Miete auf. Pressemitteilung

5

Verbändebündnis Soziales Wohnen (2024): Bauen und Wohnen 2024 in Deutschland. Publikation

40%
der deutschen C02-Emissionen werden durch Bau und Gebäudebetrieb verursacht.
55%
der Abfallproduktion in Deutschland gehen auf Bau und Gebäudebetrieb zurück.
Über 15%
der deutschen Haushalte zahlen mehr als 40% ihres monatlichen Einkommens für Miete.

Die zeit für eine umfassende ökologische und soziale Bauwende ist jetzt.

Unser Fokus

An systemischen
Hebeln ansetzen

Wir haben acht zentrale Hebel identifiziert, um die ökologische und soziale Bauwende in großen Schritten voranzubringen. Alle Ansatzpunkte, die durch Veränderungsimpulse große Wirksamkeit im System erzielen können, findest Du in unserem Manifest. In der Anfangsphase der Bauwende Allianz möchten wir einen besonderen Fokus auf drei Hebel setzen:

Machbarkeit zeigen

Wir zeigen die Machbarkeit der ökologischen und sozialen Bauwende auf. Show, don’t tell! Gemeinsam mit Partner:innen aus Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir Lösungsansätze in Reallaboren und Leuchtturmprojekten testen, Räume für gemeinsames Lernen schaffen und Wissenstransfer fördern. Initiativen und Projekte, die bereits heute für eine ökologische und soziale Bauwende stehen, möchten wir hervorheben und in ihrer Verbreitung unterstützen.

Finanzierung stärken

Wir stärken die Finanzierung für eine ökologische und soziale Bauwende. Die Abwägung von Investitionen nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Mehrwerten soll zur Norm werden. Um dies zu erreichen, setzen wir auf innovative Produkte und gezielte Anreize. Durch die Bildung von Bündnissen zwischen Finanzierenden und Auftraggebenden schaffen wir Zugang zu attraktiver Finanzierung und gewährleisten langfristige Sicherheit für die Bauwende.

Regulierungen fördern

Wir treiben die Anpassung der Regulierung für eine ökologische und soziale Bauwende an. Wir kooperieren überparteilich mit politischen Entscheidungsträger:innen auf allen Ebenen. Zusammen identifizieren wir die größten gemeinsamen Nenner bei der ökologischen und sozialen Bauwende. Wir vereinen die Ideenvielfalt der Zivilgesellschaft und Bauwirtschaft,  fördern Wissensaustausch zwischen den Kommunen und treiben vereint konkrete regulatorische Fortschritte auf Landes- und Bundesebene an.

Unsere Projekte

Gemeinsam in die
Umsetzung kommen

Einige Transformationsgestalter:innen engagieren sich bereits in konkreten Umsetzungsprojekten oder Arbeitsgemeinschaften der Bauwende Allianz. Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit Partnern und über unser Fellowship-Programm an folgenden Projekten:

Verbreitung von bewährten
kommunalen Ansätzen

Das Sie­gel »Be­währt vor Ort« macht kom­munale Inno­vatio­nen sicht­bar, för­dert nach­hal­tiges Bauen und ver­brei­tet pra­xis­erprobte Lösun­gen für bezahl­baren, kli­mafreund­lichen Wohn­raum.

Zeitraum Hebel
ab Frühjahr 2025
Machbarkeit zeigen
Kommunen und Städte stärken

Treibhausgas-Grenzwerte im
Gebäude-Lebenszyklus in Deutschland

Die Bau­wende Alli­anz setzt sich für ambi­tio­nierte Lebens­zyklus-Grenz­werte ein, mit dem Ziel, graue Emis­sio­nen zu sen­ken und kli­mafreund­liche Mate­ria­lien sowie neue Märkte zu stär­ken.

Zeitraum Hebel
ab Frühling 2025
Regulierung fördern

Banken-Arbeitsgruppe
Baufinanzierungsprozess

Die Arbeits­gruppe arbei­tet gemein­sam an offe­nen Lösun­gen, die ener­geti­sche Sanie­run­gen direkt in die Bau­finan­zie­rung inte­grie­ren und so CO₂ spa­ren sowie Immo­bilien zukunfts­fähig machen.

Zeitraum Hebel
ab Sommer 2025
Finanzierung stärken
Banken-Arbeitsgruppe<br />
Baufinanzierungsprozess

Circular Construction
Hub Detmold

Der Cir­cular Con­struc­tion Hub Det­mold macht wie­der­ver­wend­bare Bau­teile regio­nal nutz­bar, schafft Infra­struk­tur und Platt­for­men für zir­kulä­res Bauen in Kom­munen.

Zeitraum Hebel
ab Frühjahr 2026
Machbarkeit zeigen
Zirkuläre Geschäftsmodelle
Circular Construction<br />
Hub Detmold
Umsetzungslabor für den <br src=

Das Problem

Das im Oktober 2025 beschlossene »Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, besser als „Bau-Turbo« bekannt, verändert in einem klar umrissenen Teilbereich die etablierte Praxis des Bauplanungsrechtes in Deutschland: Die erstmalig angewendete Experimentierklausel ermöglicht den Kommunen, zum Zweck des Wohnungsbaus von Vorschriften des Baugesetzbuches abzuweichen. So sollen Wohnungsbauvorhaben – zunächst zeitlich begrenzt bis Ende 2030 – schneller und flexibler genehmigt werden können. Doch wie der Bau-Turbo tatsächlich genutzt wird, entscheidet sich vor Ort: Zwischen Klimazielen, Flächenknappheit und sozialen Anforderungen fehlten zunächst Erfahrungswerte, klare Verfahren und geschützte Räume zum Ausprobieren. Ohne koordinierte Lernprozesse drohten Unsicherheit, Reibungsverluste – und das Gesetz wäre hinter seinem Potenzial zurückgeblieben.

Der Lösungsansatz

Von November 2025 bis April 2026 haben wir eine Plattform etabliert, über die sich Kommunalmitarbeitende, Lokalpolitiker:innen, Planende und Vorhabenträger:innen aus allen Regionen Deutschlands mit der Landes- und Bundesebene vernetzen und ihre Erfahrungen austauschen können. In digitalen und in Präsenzformaten wurden gemeinsam offene rechtliche Fragen identifiziert, Formulierungen für Grundsatzbeschlüsse und Leitplanken ausgetauscht, Ideen für effektivere Prozessabläufe weitergeben. Kommunen, Fachpraxis und Bund erprobten gemeinsam in Werkstätten, Arbeitsgruppen und Austauschformaten konkrete Anwendungsfälle – insbesondere der Nachverdichtung und im Umbau – und diskutierten, wie ökologische Grenzen geschützt werden können. Das Wissen, welches in den Formaten entstand, haben wir auf einer interaktiven Online-Plattform gebündelt und in Arbeitshilfen für Kommunen aufbereitet. So entstand eine neue Kooperationskultur mit dem Ziel, schnelleres und zugleich verantwortungsvolles Bauen zu ermöglichen.

Die Rolle der Bauwende Allianz

Das Umsetzungslabor war eine Initiative der Bauwende Allianz. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem BMWSB gestaltet das Umsetzungslabor den offenen Lernprozess, kuratiert Formate von Werkstatt bis Forum, bringt Kommunen, Ministerium und Fachpraxis an einen Tisch und bündelt Erfahrungen in Politik-Impulse. So wird Wissen aus der Umsetzung direkt für weitere Gesetzgebung und Staatsmodernisierung nutzbar.

Ansprechperson

Thomas Spinrath
Thomas Spinrath
Projektmanager

Downloads und Referenzen

1. Einblicke in die Auftaktveranstaltung »Werkstatt Umsetzungslabor für den Bau-Turbo« in Berlin.

Video zur Werkstatt ansehen

2. Das Prüfschema gibt Sachbearbeiter:innen in Genehmigungsbehörden einen schnellen Überblick über die Tatbestandsvoraussetzungen des § 246e BauGB. Es erläutert die wesentlichen Prüfschritte kompakt und dient als erste Orientierung im Genehmigungsverfahren.

Arbeitshilfe »Prüfschema« herunterladen

3. Das Ablaufschema gibt Mitarbeitenden in Genehmigungsbehörden einen strukturierten Überblick über den Verfahrensablauf bei Vorhaben nach dem Bau-Turbo, von der informellen Vorabstimmung bis zur Realisierungsphase. Es veranschaulicht die wesentlichen Verfahrensschritte, Zuständigkeiten und Fristen und dient als prozessbegleitende Orientierungshilfe im Genehmigungsverfahren.

Arbeitshilfe »Ablaufschema« herunterladen

4. Die Arbeitshilfe richtet sich entsprechend an Kommunen, die den Bau-Turbo gezielt einsetzen wollen. Die strategische räumliche Entwicklung braucht definierte Schwerpunkte, Qualitäten und Standards sowie transparente Verfahren. Bestenfalls schafft ein Grundsatzbeschluss dafür die formale Grundlage. Daher entstammen die folgenden Hinweise der kommunalen Grundsatzbeschlüssen, die bereits veröffentlicht wurden.

Arbeitshilfe »Kommunale Strategien« herunterladen

5. Arbeitshilfe mit jeweils drei typisierten Fallkonstellationen für die Anwendung des Bau-Turbos im Innen- und Außenbereichs. Jeder Fall inklusive Beschreibung, Kriterien und möglichen Prozessgestaltung.

Arbeitshilfe »Typisierte Fallkonstellationen« herunterladen

6. Auf der Webseite des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen findest Du das während des Umsetzungslabors gesammelte Praxiswissen.

Zur Webseite des BMWSB

7. Die häufigsten Fragen zum Bau-Turbo übersichtlich gesammelt.

Zum FAQ Bau-Turbo
Schulungsreihe für Zirkularität <br src=

Schulungsreihe für Zirkularität
in der Immobilienbewertung

Immobiliengutachter:innen als Schlüsselakteur:innen im zirkulären Bauen befähigen

Zeitraum
ab Herbst 2025
Hebel
Finanzierung stärken

Problem

Ob und wie eine Immobilie (Bestand und Neubau) finanziert wird, hängt stark von ihrem Markt- bzw. Beleihungswert ab. Doch bei der Bewertung bleiben zirkuläre Materialien und innovative Bauweisen oft außen vor – schlicht, weil Wissen und Markterfahrung fehlen. Was eigentlich zukunftsweisend ist, wird dann in der Bewertung übersehen oder eventuell sogar schlechter bewertet. Die Folge: nachhaltige Lösungen geraten ins Hintertreffen – obwohl sie langfristig stabiler, werthaltiger und klimafreundlicher sind.

Lösungsansatz

Vier Organisationen aus der nachhaltigen Baupraxis haben sich zusammengetan, um das zu ändern. In der vierteiligen Schulungsreihe »Immobilienwert im Wandel – Die Bedeutung kreislaufgerechten Bauens in der Bewertung« vermitteln sie HypZert-Gutachter:innen aktuelles Wissen zu Zirkularität, neuen Materialien und innovativen Bauweisen. Jede Schulungseinheit wird von einer der Expert:innenorganisationen gestaltet – fundiert, anwendungsorientiert und auf die Bewertungspraxis zugeschnitten.

Rolle der Bauwende Allianz

Nachdem die HypZert sein Interesse an einer Schulung zum Thema Zirkularität geäußert hatte, erkannte die Bauwende Allianz die Gelegenheit für eine inhaltlich starke und zugleich ungewöhnliche Zusammenarbeit: Vier Organisationen aus dem Netzwerk der Allianz, die das Thema Zirkularität praxisnah und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, wurden gezielt zusammengestellt. Die Bauwende Allianz übernimmt dabei die koordinierende Gesamtverantwortung, stimmt die Inhalte eng mit HypZert ab und gewährleistet, dass alle Beiträge strukturiert und zielgerichtet zusammengeführt werden.

Ansprechperson

Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Verbreitung von bewährten <br src=

Verbreitung von bewährten
kommunalen Ansätzen

»Bewährt vor Ort« macht Lösungen für klimafreundliches Bauen und leistbares Wohnen sichtbar.

Zeitraum
ab Frühjahr 2025
Hebel
Machbarkeit zeigen
Kommunen und Städte stärken

Problem

Viele Kommunen stehen finanziell unter Druck und müssen gleichzeitig klimafreundliches Bauen und leistbares Wohnen ermöglichen. Gefragt sind innovative, praxiserprobte Lösungen – von angepasster Planungs- und Vergabepraxis über neue Bau-, Mietmarkt- und Förderregeln bis hin zu Bauteilbörsen und Wohnraummobilsierung. In ganz Deutschland gibt es bereits erfolgreiche Modelle und Lösungsansätze, die zeigen, wie ökologisches Bauen und bezahlbarer Wohnraum zusammen gedacht werden kann. Doch oft bleiben diese Ansätze unbekannt oder werden nicht übertragen – obwohl sie auch andernorts Wirkung entfalten könnten.

Lösungsansatz

Mit dem Siegel »Bewährt vor Ort« zeichnen der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die Bauwende Allianz Partnermission Re:Form wegweisende kommunale Innovationen aus – bewertet von einer Jury aus der Verwaltungspraxis. Ziel ist es, erprobte Ansätze bundesweit zu verbreiten und eine offene, experimentierfreudige Lernkultur zu fördern. Die Jury hat 2025 in vier Kategorien insgesamt neun­und­zwan­zig Lösungen ausgewählt, die das Bewährt-vor-Ort-Siegel erhalten – 7 davon aus dem Bereich »nachhaltiges Bauen«.

Rolle der Bauwende Allianz

Durch die Kooperation von Re:Form mit der Bauwende Allianz wurde der Themenfokus von Staatsmoderniserungslösung (2024) unter anderem um die Kategorie »nachhaltiges Bauen« erweitert. Dadurch konnten sich 2025 auch Projekte, die ressourcenschonendes Bauen, nachhaltige Technologien, schnellere Genehmigungsverfahren und optimierte Prozesse in der Baufinanzierung, Kostenplanung und Vergabe fördern, auf das Siegel bewerben. Die Allianz bringt ihre Expertise und ihr Netzwerk ein, um Leuchtturmbeispiele aus allen Bundesländern und Verwaltungsebenen sichtbar zu machen – Projekte, die das Potenzial haben, die Zukunft des kommunalen Bauens zu prägen. Nicht nur werden diese Lösungen durch die Arbeit sichtbarer, sondern auch die innovationsgetriebenen Menschen aus ganz Deutschland können sich, wie z.B. bei der Verleihung des Siegels auf dem Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebund, kennenlernen und vernetzen.

Ansprechperson

Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Nachhaltige Beschaffung für <br src=

Nachhaltige Beschaffung für
die Bauwende

Nachhaltigkeitskriterien in die kommunalen Ausschreibungen verankern

Zeitraum
Frühjahr 2025 - Frühjahr 2026
Hebel
Machbarkeit zeigen
Kommunen und Städte stärken

Problem

Kommunen spielen als öffentliche Auftraggeber eine Schlüsselrolle im zirkulären Bauen. Doch viele Beschaffer:innen stehen vor Hürden, wenn sie Nachhaltigkeit in Ausschreibungen integrieren wollen – es fehlt an Wissen, Erfahrungswerten und rechtlicher Sicherheit. Wird Nachhaltigkeit nicht von Anfang an mitgedacht, zählen am Ende meist nur Kosten und bekannte Verfahren. Das verhindert oft die Umsetzung wirklich nachhaltiger und zirkulärer Bauprojekte.

Lösungsansatz

Die Bauwende Allianz stärkt die interkommunale Zusammenarbeit in der nachhaltigen Baubeschaffung. Auf Basis eines Workshops mit 40 Teilnehmenden sammelt sie Wissen von Kommunen und Expert:innen zu nachhaltigen Anbieter:innen, Baumaterialien, Dienstleistungen und Musterausschreibungen.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen und Kommunen wurde zudem eine Übersicht zu Materialien und Dienstleistenden für nachhaltigeres Bauen erstellt. Ziel dieser Sammlung ist es, die Recherchezeit für Kommunen und andere Interessierte zu verkürzen und den Zugang zu relevanten Informationen zu erleichtern. Weitere Vorschläge für Anbietende können über ein entsprechendes Formular (s.o.) eingereicht werden.

Ziel ist es insgesamt, Kommunen mit ähnlichen Ausschreibungsvorhaben zu vernetzen, beim Peer-Learning zu begleiten und so praxiserprobtes Wissen systematisch zu erfassen und weiterzugeben.

Rolle der Bauwende Allianz

Die Bauwende Allianz bündelt die Fäden rund um nachhaltige Baubeschaffung, schafft Räume für Austausch und Wissensweitergabe. Gemeinsam mit einem Netzwerk aus verschiedenen Organisationen und Kommunen werden Ideen entwickelt, Projekte initiiert, weitergedacht und umgesetzt. Ziel ist es, die Kräfte und Kompetenzen vieler Akteur:innen zu bündeln, um gemeinsam konkrete Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen kommunalen Baupraxis voranzubringen.

Ansprechperson

Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Treibhausgas-Grenzwerte im <br src=

Treibhausgas-Grenzwerte im
Gebäude-Lebenszyklus in Deutschland

Eine breite Allianz setzt gemeinsam die Rahmenbedingungen für klimafreundliches Bauen

Zeitraum
ab Frühling 2025
Hebel
Regulierung fördern

Problem

Klimafreundliches Bauen heißt nicht nur Heiz- und Stromemissionen senken, sondern auch CO₂-arme Baustoffe nutzen, Materialien effizient herstellen und bestehende Gebäude erhalten. Neben den Betriebsemissionen rücken zunehmend die sogenannten grauen Emissionen – also CO₂, das bei Materialproduktion und Bau entsteht – in den Fokus. Sie machen heute rund ein Drittel der gebäudebezogenen Emissionen in Deutschland aus. Bei modernen, energieeffizienten Neubauten fallen sogar 50–75 % der Emissionen schon vor der Fertigstellung an.

Lösungsansatz

Lebenszyklus-Grenzwerte für Treibhausgasemissionen sind entscheidend für klimafreundliches Bauen – materialneutral und technologieoffen. Beispiele aus Dänemark, Frankreich und den Niederlanden zeigen: Früh eingeführt und im Schulterschluss mit der Bauwirtschaft entwickelt, bringen sie ökologische Vorteile, schaffen neue Märkte für nachhaltige Baumaterialien und Arbeitsplätze. Dänemark setzte 2022 in einer starken Allianz ambitionierte Grenzwerte um – mit breiter Zustimmung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Deutschland sind Wissen, Akteure und Argumente vorhanden. Jetzt gilt es, Kommunen und Wirtschaft zu mobilisieren, klare Ziele zu setzen und Anreize für schnelle Umsetzung zu schaffen.

Rolle der Bauwende Allianz

Die Bauwende Allianz arbeitet gemeinsam mit Bauhaus Erde, dem Building Performance Institut sowie Partner:innen aus Bauindustrie, Wissenschaft und Politik an ambitionierten Obergrenzen für gebäudebezogene Lebenszyklus-Emissionen in Deutschland.

Inspiriert von erfolgreichen europäischen Vorbildern bringt sie eine sektorübergreifende Partnerschaft zusammen, die zeigt, was heute schon möglich ist, konkrete Grenzwerte definiert und starke Mitstreiter:innen gewinnt. Ziel ist es, zu einer schnellen, praxisorientierten Einführung und Umsetzung von Grenzwerten beizutragen.

Ansprechperson

Angelika Hinterbrandner
Angelika Hinterbrandner
Lead Bezahlbares Wohnen in planetaren Grenzen
Banken-Arbeitsgruppe<br src=

Banken-Arbeitsgruppe
Baufinanzierungsprozess

Mehr Sanierungen durch einen nutzerzentrierten, integrierten Finanzierungsprozess

Zeitraum
ab Sommer 2025
Hebel
Finanzierung stärken

Problem

In Deutschland haben fast 50 % der zum Verkauf stehenden Eigentumswohnungen und Häuser eine Energieeffizienzklasse von E und schlechter. Obwohl also viele Gebäude dringend energetisch saniert werden müssten, passiert dies bei privaten Immobilienkäufen nur selten. Der Grund: Die Baufinanzierung konzentriert sich meist nur auf den Kauf selbst – nicht auf die langfristige Nutzung oder Modernisierung des Gebäudes. Zudem arbeiten Banken, Käufer:innen und Energieberater:innen oft getrennt voneinander, es gibt kaum Anreize und die Abläufe sind unübersichtlich. Dadurch bleiben sowohl große Chancen zur CO₂-Einsparung als auch der Wertsteigerung von Immobilien ungenutzt.

Lösungsansatz

Um dieses Problem gemeinsam anzugehen, haben sich große Banken und Energieberater:innen zusammengeschlossen. Die Projektgruppe entwickelt und testet offene, skalierbare Lösungen, die Sanierungen im Baufinanzierungsprozess von Anfang an einbinden.

Die zentrale Idee: Wenn Beratung, Anreize und Finanzierung zusammenwirken, wird deutlich mehr saniert. Die Ansätze des Projekts reichen von der frühen Einbindung von Energieberater:innen über digitale Tools und gezielte Kundenansprache bis hin zu neuen Finanzierungsprodukten. Ziel ist es, Sanierungsentscheidungen einfacher, verständlicher und besser umsetzbar zu machen. Was in der Pilotphase funktioniert, soll später als Blaupause dem ganzen Sektor zur Verfügung gestellt werden.

Rolle der Bauwende Allianz

Die Bauwende Allianz vernetzt die Projektpartner:innen, übernimmt das Projektmanagement und bringt ihr eigenes Netzwerk mit ein. Sie schafft Räume für vertrauensvollen Austausch – auch zwischen Wettbewerber:innen – und fördert gemeinsames Arbeiten an Lösungen. So werden einzelne Ideen gebündelt und weiterentwickelt, bis daraus ein gemeinsamer Ansatz entsteht. Die Vision: ein Baufinanzierungsprozess, der nicht nur Eigentum, sondern auch Zukunft sichert – offen nutzbar für den ganzen Sektor.

Ansprechpersonen

Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Finja Carolin Kütz
Finja Carolin Kütz
Fellow

Kooperationspartner

ING Commerzbank Deutsche Bank Fuchs & Eule
Circular Construction<br src=

Circular Construction
Hub Detmold

Öffentlich-Private Partnerschaft mit Skalierungspotenzial

Zeitraum
ab Frühjahr 2026
Hebel
Machbarkeit zeigen
Zirkuläre Geschäftsmodelle

Problem

Zirkuläres Bauen ist zentral für Klimaschutz und Ressourcenschonung. Doch bisher werden nur 10 % der Materialien wiederverwendet, der Bausektor verursacht über 50 % des Abfalls. Viele Städte und Kommunen wollen handeln, stehen aber vor neuen Herausforderungen: fehlende Infrastruktur und finanzielle Mittel, wenig Wissen über Materialkreisläufe, mangelnde Logistik und digitale Tools. Die Bauwende muss lokal ansetzen und regionale Hürden überwinden – dort, wo Angebot und Nachfrage für wiederverwendbare Bauteile zusammenkommen.

Lösungsansatz

Der Circular Construction Hub Detmold (CCH Detmold) fördert die Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Ziel ist es, Bauteile und -stoffe aus regionalen Rückbauprojekten nutzbar zu machen – durch Analyse, Digitalisierung, Lagerung und Wiederverwendung. Dazu entsteht in Detmold ein Bauteillager in öffentlich-privater Partnerschaft, ergänzt durch eine digitale Material- und Wissensplattform. Das Projekt überträgt Erkenntnisse aus dem IBA’27-Pilot (Stuttgart) nach NRW und erprobt Lösungen, die auch andere Kommunen in Deutschland nutzen können.

Rolle der Bauwende Allianz

Die Bauwende Allianz bringt ihr bundesweites Netzwerk und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft in das Projekt ein. Sie unterstützt dabei, neue Formen der regionalen und überregionalen Kooperation zu entwickeln – von strategischen Allianzen bis zu Public-Civic-Partnerships. Mit Blick auf den Wissenstransfer hilft sie, die Erkenntnisse aus dem Leuchtturmprojekt für Kommunen und andere Akteur:innen bundesweit zugänglich und nutzbar zu machen, sodass es bundesweit zu Mit- und Nachnutzungen dieser open source Infrastruktur und Herangehensweise kommt.

Ansprechperson

Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager

Das Umsetzungslabor Bau-Turbo vernetzt Kommunen, teilt Wissen und entwickelt gemeinsam Lösungen.

Wer wir sind

Vorreiter:innen eines zukunftsweisenden Bauens

Diese Mitglieder der Bauwende Allianz zeigen mit ihrer Arbeit bereits heute, wie eine ökologische und soziale Bauwende aussieht und Wirkung erzeugt:

»Die Bauwende Allianz schafft neue Formen der Zusammenarbeit, die spannend, bereichernd und wegweisend für unsere gemeinsame Zukunft sind. Wir können alle nur profitieren.«

Stephanie Brendel Leiterin Architektur DB Personenbahnhöfe
Stephanie Brendel

»Mir gefällt der Ansatz der Bauwende Allianz: Leute zusammenbringen, vernetzen, austauschen, unterstützen. Und dann vor allem umsetzen! Finden wir bei ZINQ gut - machen wir mit!«

Thomas Pinger Leiter F&E und Nachhaltigkeitsmanagement
ZINQ Technologie GmbH
Thomas Pinger

»Ich bin Teil der Bauwende Allianz, weil ich überzeugt bin, dass der Wandel im Bausektor essenziell ist, um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für unsere Gesellschaft zu schaffen. Die Allianz bringt Menschen zusammen, die mit innovativen Ideen und Projekten aktiv Veränderungen gestalten – und genau diese Zusammenarbeit inspiriert mich und motiviert mich, meinen Beitrag zu leisten.«

Sarah Dungs Geschäftsführerin Greyfield Group
Vorstandsvorsitzende Verband für Bauen im Bestand e.V.
Sarah Dungs

»Ich bin Teil der Bauwende Allianz aus tiefer Überzeugung, dass die gebaute Umwelt ein Raum für Menschen ist, der nicht auf Kosten der zukünftigen Generationen entstehen oder die planetaren Grenzen überschreiten darf.«

Manuel Ehlers Head of Sustainable Property
Triodos Bank N.V. Deutschland
Manuel Ehlers

»Jeder der sich auf den Weg begibt, das Bauen nachhaltiger und zirkulärer zu machen ist ein Puzzleteil der Transformation. Fügen wir die kleinen Lösungsschritte sinnvoll zusammen wird aus einem lebenswerten Zukunftsbild gebaute Realität.«

Susanne Klinger Referentin für baufachliches Energie- und Umweltmanagement
Berliner Immobilienmanagement GmbH
Susanne Klinger

»Gut, dass viele Menschen über die Wohnungskrise sprechen. Noch besser wär’s, wenn sie es gar nicht müssten. Dafür brauchen wir Orte wie die Bauwende Allianz. Wo Menschen mit Bock auf Sektor-übergreifende Kollaboration nach nachhaltigeren Ansätzen für’s Bauen & Wohnen suchen. Und sie gemeinsam finden!«

Jonathan Imme Initiator European Housing Coop
Jonathan Imme

»In der Bauwende Allianz arbeite ich daran, nachhaltiges Bauen, Klimaschutz und Bestandserhalt stärker in den Fokus zu rücken. Daneben ist mir die Stärkung von Frauen im Bausektor ein wichtiges Anliegen. Mein Ziel ist es, klimagerechte Strategien zu entwickeln, Baukultur zu fördern und Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Transformation des Bauwesens zu schaffen.«

Andrea Fuchs Leiterin Umweltschutzamt Bodenseekreis
Andrea Fuchs
Mitmachen

Keine Bauwende
ohne Dich!

Die Bauwende Allianz vernetzt, vereint und bringt pragmatische Visionär:innen, progressive Realist:innen und wissbegierige Pionier:innen ins gemeinsame Handeln. Möchtest Du den Bausektor auch sozialer und ökologischer machen? Dann bist Du bei uns genau richtig - werde auch Du ein aktiver Teil der Bauwende Allianz!

01

Mitglied werden

Du engagierst Dich bereits heute für einen zukunftsfähigen Bau- und Wohnsektor oder möchtest dies in Zukunft tun?

02

Der Hebelmelder

Ein einfacher Weg, um die Bauwende Allianz auf Themen, Ansätze und Entwicklungen aufmerksam zu machen, die für die ökologische und soziale Bauwende entscheidend sind. Wir sind gespannt, von Dir zu hören!

03

LinkedIn-Gruppe beitreten

Du möchtest Dich mit anderen Menschen rund um die Bauwende vernetzen, im thematischen Austausch bleiben und gegenseitig Rat und Unterstützung geben? Dann trete der Bauwende Allianz LinkedIn Gruppe bei!

04

Events entdecken

Du möchtest an unseren Events und Formaten teilnehmen? Ein Blick in unseren Eventkalender lohnt sich!

05

Newsletter abonnieren

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Teilnehmen

Aktuelle Formate
und Aktivitäten

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Bauwende Allianz zu erleben und mitzumachen. In unseren Events und Formaten treiben Mitglieder und Engagierte gemeinsam ambitionierte Ideen und Umsetzungsprojekte voran.

11.06.2026 , 16:00 Uhr
Digital

Öffentlicher Call:
Insights Bauwende Allianz

Wir geben Euch Einblicke in den aktuellen Stand unserer Projekte, teilen Erfolge und Misserfolge aus unseren Wirkungsfeldern und laden ein, an konkreten Problemstellungen mitzuwirken und mitzudenken.

 

Im Anschluss digitale Vernetzung für Mitglieder, die bereits Teil der Allianz sind und diejenigen, die es werden möchten.

Digital, Zweimonatlich

Mitglieder-Treffen: Bauwende Allianz

Die regelmäßigen Mitgliedertreffen bieten Raum zur Vernetzung, die Gelegenheit eigene Projekte und Ideen vorzustellen, andere mit Feedback oder Kontakten zu unterstützen und die Bauwende Allianz mitzugestalten.

 

Melde Dich jetzt kostenlos als Mitglied an und sei beim nächsten Mitglieder-Treffen dabei!

Bauwende Allianz Policy Lab 2025

Du engagierst Dich bereits zu ähnlichen Themen oder hast Ideen für weitere Projekte, die zur Bauwende Allianz passen?

Unser Team

Deine Ansprech­partner:­innen

Angelika Hinterbrandner
Angelika Hinterbrandner
Lead Bezahlbares Wohnen in planetaren Grenzen
Strategie & Politische Arbeit
Finja Carolin Kütz
Finja Carolin Kütz
Fellow
Finanzierung & Wirtschaftlichkeit
Jonathan Imme
Jonathan Imme
Fellow
Genossenschaften
Luisa Seiler
Luisa Seiler
Mission Lead
Strategie & Partnerschaften
Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Netzwerkaufbau & Kommunikation
Maria Mußotter
Maria Mußotter
Projektmanagerin
Umsetzungslabor für den Bau-Turbo
Thomas Spinrath
Thomas Spinrath
Projektmanager
Umsetzungslabor für den Bau-Turbo
Angelika Hinterbrandner
Angelika Hinterbrandner
Lead Bezahlbares Wohnen in planetaren Grenzen
Strategie & Politische Arbeit
Finja Carolin Kütz
Finja Carolin Kütz
Fellow
Finanzierung & Wirtschaftlichkeit
Jonathan Imme
Jonathan Imme
Fellow
Genossenschaften
Luisa Seiler
Luisa Seiler
Mission Lead
Strategie & Partnerschaften
Lukas Schuck
Lukas Schuck
Projektmanager
Netzwerkaufbau & Kommunikation
Maria Mußotter
Maria Mußotter
Projektmanagerin
Umsetzungslabor für den Bau-Turbo
Thomas Spinrath
Thomas Spinrath
Projektmanager
Umsetzungslabor für den Bau-Turbo
Kontakt

Komm mit uns ins Gespräch

Du hast Fragen zur Bauwende Allianz oder möchtest mit uns ins Gespräch kommen? Dann nutze unser Kontaktformular oder schreibe uns eine Nachricht an: bauwendeallianz@projecttogether.org

Wir freuen uns, von Dir zu hören!

Die Bauwende Allianz ist eine
Initiative von ProjectTogether.

ProjectTogether ist eine gemeinnützige Organisation, die gesellschaftliche Transformation vorantreibt. Dazu schafft ProjectTogether missionsorientierte Prozesse und koordiniert Hunderte von Akteur:innen bei der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen für drängende Herausforderungen. Partner:innen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erproben dabei Instrumente und Methoden für eine transformative Gesellschaft, etwa Open Social Innovation, Bürgerbeteiligung, Reallabore oder Collective Funding.

Bauhaus Erde ist Kooperationspartner der Bauwende Allianz.

Bauhaus Erde ist ein interdisziplinärer und internationaler Think and Make Tank mit Sitz in Berlin und Potsdam. Die gemeinnützige Organisation widmet sich der regenerativen Transformation der gebauten Umwelt und steht dabei für einen tiefgreifenden Systemwandel ein: die Umstellung auf bio- und geo-basierte Materialien, zirkuläres Bauen, mehr Bauen im Bestand, Wiederverwendung und Recycling, die Wiederherstellung unserer Biodiversität und Städte und Landschaften als natürliche Kohlenstoffsenken.

Die Bauwende Allianz wird gefördert von der Allianz Foundation.

Die Allianz Foundation ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Geschäftssitz in Berlin. Sie ist operativ und fördernd tätig und unterstützt in Europa und im Mittelmeerraum Projekte aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Umwelt, Kunst und Kultur.

Die Bauwende Allianz wird gefördert von der Röchling Stiftung.

Die Röchling Stiftung widmet sich konzentriert dem Thema Kunststoff und Umwelt. Sie unterstützt zivilgesellschaftliche Initiativen und Forschungsprojekte, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen im Sinne einer Kreislauwirtschaft beitragen. Die Stiftung ist sowohl fördernd als auch operativ tätig. Mit ihren eigenen Aktivitäten verbindet die Röchling Stiftung Forscher, Aktivisten und Unternehmer miteinander und fördert ihre Zusammenarbeit.

Die Bauwende Allianz wird gefördert von der Laudes Stiftung.

Laudes Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die den Übergang zu einer grünen, fairen und inklusiven Wirtschaft beschleunigt. Sie tut dies, indem sie mutige Maßnahmen unterstützt, welche die Industrie dazu inspirieren und herausfordern, ihre Macht für das Gute zu nutzen. Laudes Foundation konzentriert sich hierbei auf vier Schlüsselindustrien, die einen besonders großen Einfluss auf Klimawandel, die Natur und soziale Ungleichheit haben: die Bauwirtschaft, Finanz- und Kapitalmärkte, Modebranche und Nahrungsmittelindustrie.

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